Das Collectif

Gastspiele in Wien und Finnland

Das Collectif

 

 

Seit 2007 am Carl Orff- Institut beheimatet, bietet Das Collectif den kreativen Platz für eine künstlerische Zusammenarbeit mit wechselnden Partnern, Lehrenden und Studierenden. In ihren Arbeiten widmet sich die Performancegruppe besonders der Verbindung von Tanz, Musik und Sprache und entwickelt daraus ihr besonderes Profil.Eine kontinuierliche Zusammenarbeit besteht seit 2009 mit der Choreografin Irina Pauls. Die daraus entstandene letzte gemeinsame Produktion Stomping La Luna wurde fünfzehn Mal erfolgreich aufgeführt- in Salzburg, auf Malta, in den USA, in Kanada und in Deutschland. Mit „Amor et cetera“  widmet sich das „Collectif“ dem künstlerischen Werk von Carl Orff auf eigenwillige Weise jenseits der bekannten Aufführungspraxis. Premiere ist im Juni 2015.

derzeitige Mitglieder: Rahel Imbach (Gründungsmitglied), Susanne Rebholz (Gründungsmitglied), Alina Reißmann, Andrea Kraft, Elina Lautamäki, Johanna Bernet, Johanna von Bibra, Magdalena Eidenhammer, Mirjam Stadler, Sara Wilnauer, Stefanie Grutschnig, Patricia Lohinger, Victoria Wirth, Maria Benker, Maria Schreiner

 

Kontakt:

susanne.rebholz@moz.ac.at

Facebook:

Das Collectif

 

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Coming up:

Amor et cetera

Carmina Burana/Catulli Carmina - Einzelheiten und Fortführungen

 

Carl Orff- Tanzperformance

Aus den „Carmina Burana“, "Catulli Carmina"

Aus der künstlerischen Arbeit der Universität Mozarteum

 

27.06.2015 | 17:00

29.06.2015 | 19:30

30.06.2015 | 19:30

02.07.2015 | 18:00

05.07.2015 | 18:00

 

Großes Studio Universität Mozarteum Salzburg, 

Tickets unter www.polzer.com

 

Jenseits der bekannten Aufführungspraxis  der „Carmina Burana“ knüpft diese besondere szenische Interpretation stark an Carl Orffs musikalische und geistige Auseinandersetzung an. Inspiriert von prägnanten Kompositionsprinzipien stellt die neue Lesart einzelne Motive des Werks in den Vordergrund, bearbeitet sie spielerisch und erweitert sie phantasievoll zu Szenen, in denen die Verbindung von Tanz und Musik auf besondere Weise erlebbar wird:  Die Klänge des reichhaltigen Schlaginstrumentariums und der Sprachrhythmus der lateinischen Texte wirken als Impulse für die Tänzerinnen und lösen die Bewegungen aus. Der Rhythmus verdichtet sich mit den Tanzenden zum gemeinsamen Pulsieren und löst sich dann wieder in eine feingliedrige Körper-und Klangwelt auf.

Das choreografische Konzept steht im Kontext zur Entstehungszeit der Liedtexte aus dem 11./12. Jahrhundert und zieht daraus Figuren, Konstellationen,  Situationen und Tanzformen. Das „Rad der Fortuna“ bildet das übergreifende Thema: Werden und Vergehen, Aufstieg und Fall, das Auf und Ab des menschlichen Schicksals.

Carl Orff hat den „Carmina Burana“ zwei weitere Werke zugeordnet. Das szenische Tanzspiel "Catulli Carmina" und "Trionfi" als Abschluss des Zyklus. Selten in dieser Abfolge gemeinsam aufgeführt stellt “Amor et cetera” nach der fragmentarischen Durchleuchtung der “Carmina Burana” eine szenische Interpretation der "Catulli Carmina" vor. Den TänzerInnen steht der Salzburger KammerChor KlangsCcala zur Seite.

Klang und Rhythmus in Carl Orffs Komposition katapultieren uns in verschiedene Gefühlssphären, ekstatischer Überschwang höchster Lebensfreude bis hin zu melancholischen Selbstzweifeln:  Auch die „Catulli Carmina“ drängen zu Tanz und Bewegung!

Im Stück steht die Liebesleidenschaft junger Leute den Warnungen der Alten vor Enttäuschung gegenüber. Mittendrin die Figur des Catull. An seinem Beispiel  werden die Höhen und Tiefen der Liebesraserei ausgelotet.

In der neuen choreografische Arbeit von Irina Pauls geht es um Körper, die die Erfahrung der körperlichen Liebe einfordern und davon durchdrungen und ergriffen sind.

Ein Wechselspiel von Verinnerlichung einerseits und dem dynamischen kraftvollen  Zusammenwirken von Körper, Klang und Rhythmus andererseits öffnet das weite Spektrum menschlicher Emotionen.

So findet es sich auch in der kompositorischen  Anlage der „Carmina Burana“ und  den „Catulli Carmina“ von Carl Orff. Ihre Akzente bezieht sie aus gegensätzlichen Polen in der musikalischen Gestaltungsweise.

 

Künstlerische Gesamtleitung: Irina Pauls

Musikalische Leitung: Helmut Zeilner, Florian Müller

Ausstattung: Ragna Heiny


Mit: Performancegruppe "Das Collectif", KammerChor KlangsCala Salzburg, Klavierquartett Sannicandro & Friends und Musikern der Universität Mozarteum un des Musikums

 

Mit freundlicher Genehmigung der Universal Edition AG Wien, in Vertretung von Schott Music Mainz und Unterstützung der Carl Orff-Stiftung

 

13. November 2015 Helsinki, Finnland

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Carl Orff Festspiele Andechs:
Carl Orff: Carmina Burana / Catulli Carmina

Juli, August 2014

Spielstätte: Florianstadel im Kloster Andechs

Die "Carmina Burana" muss man wohl niemandem mehr erklären oder beschreiben. Mit ihrer prallen Mischung aus Fatalismus, Spott, Liebe, Lebensfreude und Irrwitz machten sie Carl Orff zu einem der meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Orff hat jedoch den "Carmina Burana" zwei weitere Werke zugeordnet: Das szenische Tanzspiel "Catulli carmina" und "Trionfi" als Abschluss des Zyklus. Für die "Catulli carmina" hat Irina Pauls eine neue choreografische Arbeit entwickelt, die innerhalb der Carl Orff Festspiele in Andechs 2014 ihre Premiere erlebte.

"Catulli Carmina"- der Herzschlag verbindet Tanz und Musik

Klang und Rhythmus in Carl Orffs Komposition katapultieren uns in verschiedene Gefühlssphären, ekstatischer Überschwang höchster Lebensfreude bis hin zu melancholischen Selbstzweifeln: Die "Catulli Carmina" drängt zu Tanz und Bewegung!

Die Handlung dieser szenischen Parabel wird von Tänzern dargestellt. Chor, Sänger und Orchester interpretieren den Text, eine Auswahl an Liebesliedern des römischen Dichters Catullus, zusammengestellt von Carl Orff. In der Rahmenhandlung stehen sich Mädchen und junge Männer in höchster Liebesleidenschaft gegenüber. Direkt, frei von Tabus beharren sie auf die Erfahrung der Liebe als körperliche Empfindung. In unserer Neu- Inszenierung geht es um Körper, die von dem was sie einfordern, durchdrungen und ergriffen sind. Das Zusammenspiel von Tanz und Musik muss dafür dicht sein, ein ineinander schmelzen. Die Klänge des reichhaltigen Schlaginstrumentariums erzeugen bei den Tanzenden innere Vibration und lösen die Bewegung aus. Dafür lassen die Musiker den Rhythmus im körperlichen Kontakt zu den Tänzerinnen entstehen. Gemeinsame Schwingungen auf engstem Raum versetzen sie dabei in höchste Aufmerksamkeit füreinander. Dieses Pulsieren erzeugt die Energie, die auf uns Zuschauer die Erregtheit überträgt und die bedingungslose Liebesraserei fühlbar macht.

Jetzt setzt die eigentliche Handlung ein, "Theater auf dem Theater", denn eine Gruppe von Greisen versucht anhand der folgenden Geschichte die Jungen vor der körperlichen Liebe zu warnen: Catull wirbt um die angebetete Lesbia, sie betrügt ihn mit seinem Freund, Catull versucht sie bei Buhlerinnen vergeblich zu vergessen. Lesbia will zu Catull zurückkehren, aber er ist an dieser unerfüllten Liebe innerlich zerbrochen. In Carl Orffs Komposition hört man die Empfindsamkeit in den Versen des Catull in einer starken Intensität. Die tiefen Gefühle des biografischen "Ich" des Dichters finden in der Bewegungsqualität der tänzerischen Darstellung eine Entsprechung und Verdichtung. Wir sehen einen Tänzer, dessen Kosmos auf sich selbst gerichtet ist. Die Choreografie bewegt sich am abgegrenzten Ort. Der Tänzer tritt mit seinem Körper in Verbindung. Er sucht nach immer neuen Wegen für Bewegung und dringt auf diese Weise weiter zu den Möglichkeiten seines Körpers vor. Kontakt in eine "Außenwelt" gibt ihm die Korrespondenz zur Musik, die ihn dann wieder auf sich selbst zurückwirft. Bei den Versuchen des Versenkens in sich selbst vereinsamt er und endet in der Erschöpfung.

Dieses Wechselspiel von intensivem Ausloten der eigenen Körperlichkeit des Tänzers einerseits und dem dynamischen kraftvollen Zusammenwirken von Körper, Klang und Rhythmus der Tänzerinnen andererseits öffnet das weite Spektrum menschlicher Emotionen. Es macht das tragische Leiden und das leidenschaftliches Liebesbekenntnis durch den Tanz erlebbar. So findet es sich in der kompositorischen Anlage der "Catulli Carmina" von Carl Orff , die ihre Akzente ebenso aus gegensätzlichen Polen in der musikalischen Gestaltungsweise bezieht. Hinzu tritt die Kraft der Ostinato-Wirkung in Orffs Komposition, die auch für die choreografische Arbeit formgebend wirkt. Sehen Sie den Rhythmus den sie hören?
Irina Pauls

Besetzung

Musikalische Leitung: Christian von Gehren Lichtkonzeption: Marcus Everding Choreographie: Irina Pauls
Orchester der Andechser ORFF®-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters Andechser Festspielchor Fridolinspatzen des Gesangvereins Maisach e. V. Jugendchor "Sound of Voices"
Es tanzen: Arthur Schopa, Susanne Rebholz und Studierende des Carl Orff- Instituts der Universität Mozarteum Salzburg: Johanna von Bibra, Johanna Bernet, Stefanie Grutschnig, Andrea Kraft, Patricia Lohinger, Alina Reißmann, Sara Wilnauer,
Sopran: Ania Vegry Tenor: Manuel König Bariton: Hinrich Horn

Veni, veni, venias

Improvisationen über „Carmina Burana“ in einer Choreografie von Irina Pauls

 Inspiriert von prägnanten Kompositionsprinzipien Carl Orff‘s, stellt diese neue Lesart einzelne Motive des Werkes in den Vordergrund, bearbeitet sie spielerisch und erweitert sie phantasievoll. Dabei lehnen sich die Erfindungen stark an Orff's musikalische und geistige Auseinandersetzung an. Gemeinsam mit dem Publikum gehen die Darsteller auf eine künstlerische Entdeckungsreise. Wieder zusammengesetzt münden die Szenen aus Bewegung, Sprache und Musik in der Originalkomposition von Carl Orff und führen so zu einer unerwarteten sinnlichen Begegnung mit dem Bekannten. Aus der fortlaufenden künstlerischen Arbeit an dem Tanzstück seit 2012 wird für jede Aufführung eine spezielle einmalige Version entwickelt. Das choreografische Konzept steht im Kontext zur Entstehungszeit der Liedtexte aus dem 11. und 12. Jahrhundert und zieht daraus Figuren, Konstellationen, Situationen und Tanzformen. Das „Rad der Fortuna“ bildet das übergreifende Thema: Werden und Vergehen, Aufstieg und Fall, das Auf und Ab des menschlichen Schicksals. Carl Orff: „ In allem geht es mir schließlich nicht um musikalische, sondern um geistige Auseinandersetzung.“

Konzeption und Choreografie: Irina Pauls
Kostüme: Ragna Heiny

Mit: Alina Reißmann, Andrea Kraft, Elina Lautamäki, Johanna Bernet, Johanna von Bibra, Magdalena Eidenhammer, Maria Benker, Mirjam Stadler, Natalia Shestopalova, Rahel Imbach, Sara Wilnauer, Stefanie Grutschnig, Susanne Rebholz, Theresa Pfau, Juan Bautista Llorens Gomez, Maria Schreiner, Victoria Wirth, Patricia Lohinger, Sonja Eder

Mit freundlicher Genehmigung von Universaledition AG, Wien, in Vertretung von Schott Music, Mainz

Premiere: April 2013 Carl Orff Institut Salzburg
weitere Aufführungen: Berchtholdvilla, ARGE Kultur, Kleines Studio und Solitär der Universität Mozarteum

 

Aufführungsarchiv

2011/2012

Stomping La Luna

Tanzstück von Irina Pauls

Musikalische Bearbeitung Rainer Kotzian,
Bühne/Kostüme Gretl Kautzsch, Licht Annette Dell´Aere

Mit: Doris Valtiner (Gründungsmitglied), Elina Lautamäki, Johanna Häberlein, Kordula Möser (Gründungsmitglied), Rahel Imbach (Gründungsmitglied), Saskia Muriel Gompf, Susanne Rebholz (Gründungsmitglied)

Premiere Sa, 9. Juli 2011 Großes Studio, Universität Mozarteum
weitere Aufführungen:
Juli 2011 Malta
November 2011 USA - Pittsburgh, Indiana University, Canada - Montreal
Februar 2012 Leipzig
April 2012 Dresden

Das Tanzstück ist von Carl Orff inspiriert. Es knüpft an seine Ideen für die Oper „Der Mond“ an und entwickelt dafür Teile des sogenannten Orff Schulwerkes „Musica Poetica“ kompositorisch und gedanklich weiter.
Das Mondlicht erweckt die Toten. Ein rätselhaftes, unheimliches Treiben beginnt. In Ritualen, den spielerischen und auch aggressiven Begegnungen und mit schwarzem Humor zeigen die Szenen die Abgründe menschlicher Existenz und deren Überlebenswillen. Magische Erscheinungen werfen Schatten.
Sieben Tänzerinnen wenden sich tanzend, sprechend und instrumental dem Urmythos des Mondes zu.

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Pressefoto

Reisebericht des Collectif aus Leipzig

Reisebericht des Collectifs aus USA/Pittsburgh und aus Kanada/Montreal

 

2010

"Das Collectif" & Klaus Fessmann

6. und 7. Oktober 2011

jeweils 19.30 Uhr 

kleines Studio, Mozarteum

zum Plakat

14.Oktober 2010

Kunstbox Seekirchen

20.00 Uhr


Wiederaufnahme 27. März, Mozarteum Salzburg

(eine) zeit- atemlang             

Choreographie Irina Pauls

please hold the line               

Choreographie Kordula Möser

 

2009 

Premiere 27. Juni, Mozarteum Salzburg

(eine) zeit- atemlang             

Choreographie Irina Pauls

please hold the line              

Choreographie Kordula Möser

 

Auftritt bei Vernissage Mensch.Sein, Mirabellgarten Salzburg

Please hold the line               

Choreographie Kordula Möser

 

2008 

28. Juni, Kunstbox Seekirchen

one breath

Choreographie Doris Valtiner

aus zwei mach drei

Bodypercussionstück, Komposition/Choreographie Judith Hirsch, Angela Nassall

dialogue au jardin

Choreographie Rahel Seraina Imbach

 

20. Juni, ARGEkultur, Salzburg

Crush – Short Choreographic Cuts, dialogue au jardin

 

13. Juni, Mozarteum, Salzburg

one breath                             

aus zwei mach drei

dialogue au jardin

 

8. November, Mozarteum Salzburg

one breath

aus zwei mach drei

dialogue au jardin